Derzeitige Kursleiter:

Ich bin Stefanie, Mama von zwei kleinen Wildlingen (21 Monate und 3,5 Jahre) und glücklich verheiratet.

 

Meine Kinder haben mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt und mir gezeigt, wie der Hase in Sachen Säuglings- und Kinderbedürfnisse läuft.

 

Ich habe Soziale Arbeit studiert und danach einige Jahre als Erzieherin mit ganz kleinen und ganz großen Kindern gearbeitet. Seit Dezember 2017 bin ich Artgerecht Coach im Artgerecht-Projekt. Im März 2018 ist meine Ausbildung zum Babyschlafcoach geplant.

 

Als mein erstes Kind kam, hatte ich also schon ganz viel professionelle Ahnung und der Plan in meinem Kopf stand. Tja und dann kam meine Tochter und wirbelte den sorgsam erarbeiteten, pädagogisch total sinnvollen Plan ganz einfach über den Haufen. Aus Beistellbett und Gitterbett im Kinderzimmer wurde Familienbett. Aus Kinderwagen wurde Trage und überhaupt funktionierte dieses kleine Wesen überhaupt nicht wie in den tollen Ratgebern beschrieben. Also was tun?

Wir mussten unseren eigenen Weg finden. Wir haben das gemacht, was sich für unser Babymädchen und uns als Familie richtig angefühlt hat. Auch wenn wir damit für andere Menschen zu Exoten wurden. Wir taten intuitiv all das was wir später als Attachment Parenting kennen lernten.

Dann kam Babymädchen Nummer 2 und wir waren super entspannt. Hatten wir doch so einen super tollen funktionalen Weg mit Babymädchen Nummer 1 gefunden.

 

Tja und dann? Babymädchen Nummer 2 hatte ganz andere Prioritäten und gehört zu der Sorte High-Need-Baby (was das bedeutet erkläre ich in einem kommenden Post). So lernten wir, dass bedürfnisorientierte Erziehung nicht nur bedeutet, die Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen, sondern vor allem, mit einem High-Need-Baby darauf zu achten, seine eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen. Also das volle Attachment Parenting Programm. Sonst landet der Mensch ganz schnell im Burnout. Auch Hilfe von lieben Menschen anzunehmen, um mal eine Stunde zu schlafen oder endlich mal wieder in Ruhe zu duschen, musste ich erst lernen. Heißt doch die gängigste Erwartung unserer Gesellschaft: Mütter brauchen keine Hilfe, Mütter können alles! Haushalt, Kinder erziehen, Arbeit und dabei sehen sie noch super aus.

 

Wer es glaubt.

 

Die Erfahrungen mit meinen Babymädchen und meine Leidenschaft für Kinder und Familien führten dazu, dass ich nun Artgerecht Coach bin und gerade einen Verein gründe, der die Umsetzung der Idee meines Artgerechten Lebenstraumes trägt.

 

Mein Artgerechter Lebens(t)raum fängt in der Schwangerschaft an, geht über die Geburt ins Babyalter über und endet keinesfalls im Kleinkindalter. Es geht weiter mit einer artgerechten Betreuung für unsere Kinder und einer Schulbildung, die unsere Kinder beflügelt, anstatt sie alle gleich zu machen. Ich wünsche mir, dass ich als Mama einer Arbeit nachgehen kann ohne mich gegen die Bedürfnisse meiner Kinder zu entscheiden. Ich wünsche mir einen Ort, an dem Menschen egal welchen Alters zusammen kommen können und wieder eine Gemeinschaft werden. Und wenn ich eines Tages einmal alt bin, so hoffe ich, dass ich dann noch ein wichtiger und geschätzter Teil dieser Gemeinschaft sein kann und nicht irgendwo alleine, einsam und verlassen in einem Altenheim auf mein Ende warte. So eine Welt wäre mein Traum.

 

Fangen wir also in kleinen Schritten an. Ich lade euch ein mir zu folgen.

 

Wir verändern die Welt Baby für Baby. Mensch für Mensch.